2002  | 2003  | 2004  | 2005  | 2006  | 2007  | 2008  | 2009  | 2010 | | 2011  | 2012 |
Archiv Kunstausstellungen |


Programm 2010:

Freitag, 8.1.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): 18.-
 
"Gare – Regard" – Suite für Glasharfe, Cello und Accordeon
Barbara Gasser (Cello) und Ben Jeger (Glasharfe, Piano, Accordeon)
Gare – Regard – Suite für Glasharfe, Cello und Accordeon

Eine aussergewöhnliche Suite als Einstieg in die Konzerte im 2010: Irrwitzige Kammermusik von Monk bis Muotatal, gespielt auf wundersamen Instrumenten.

So ungewöhnlich wie die Instrumentierung sind Jegers Kompositionen. Diese Musik lebt. Sie ist nicht makellos glatt sondern hat Ecken, Kanten, Winkel und Grate. Verschlungene Wege führen zu unerwarteten Ausblicken und hinter mancher Kurve wartet ein Abgrund - oder ein Scherz.

Mit sichtlichem Vergnügen lässt sich die Cellistin Barbara Gasser auf Jegers manchmal vertrackte Kleinodien ein. Es ist Entdeckerfreude und Spielwitz, die die beiden verbindet und ihr Zusammenspiel in stetiger Spannung hält.

So lassen sie auch die schwierigsten Passagen klar und durchlässig erscheinen und laden die Zuhörer damit ein, ihren Geschichten (und den Geschichten in den Geschichten) zu folgen.

Kurz: Musik, von der man sich verstanden fühlt.

Weitere Informationen:
www.benjeger.ch
www.barbaragasser.ch
Sonntag, 10.1.2010
16.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene:
Fr. 26.– / Fr. 17.–

Abonnement für alle 5 Veranstaltungen der "WINTERGÄSTE 2010":
Fr. 88.– / Fr. 60.–
 
WINTERGÄSTE 2010 zu Gast in der Kulturscheune mit "Musik ist (k)ein Argument"

Robert Schneider: Schlafes Bruder
Mit Peter Schröder und Ben Jeger (Glasharfe)
Realisation: Marion Schmidt-Kumke

Eine Produktion von kulturelles.bl und Burghof Lörrach
Produktionsleitung: Niggi Ullrich
WINTERGÄSTE 2010: Robert Schneider: Schlafes Bruder
«Wenn Elias musizierte, musizierte er für Elsbeth, entwarf Musik, die den Duft ihres laubgelben Haares einfing, das Beben des Mündchens, den piepsigen Klang ihres Mädchenlachens oder das Knacken der Falten im blauen Damastschürzchen.»

Robert Schneider
(Geboren 1961 in Bregenz)


Schneider wuchs im kleinen Bergdorf Meschach in den rheintalischen Alpen bei Adoptiveltern auf. In einer für Kunst unempfindlichen Umgebung, entdeckte er zunächst die Musik, später dann die Literatur für sich. Zwischen 1981 und 1986 studierte er Komposition, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Wien. Danach arbeitete er als Fremdenführer und Organist.

Schon während des Studiums begann er zu schreiben. 1983 entstand sein erstes Theaterstück «Der falsche Prinz». In den Jahren 1989/90 verfasste er das Drehbuch «Die Harmonien des Carlo Gesualdo», für das ihm der Filmdrehbuchpreis des ORF verliehen wurde. Robert Schneider lebt in Meschach und gilt in der Literaturszene als Aussenseiter, dessen Werke sich nicht so leicht in die Schublade ‹Gegenwartsliteratur› einordnen lassen.

Seinen Debütroman «Schlafes Bruder» veröffentlichte er 1992 im Reclam-Verlag, nachdem ihn 23 Verlage abgelehnt hatten. Das Buch wurde ein internationaler Erfolg, das seither in 24 Sprachen übersetzt und mehrfach bearbeitet worden ist. Es wurde von Joseph Vilsmaier 1995 für das Kino verfilmt, vom Pfalztheater Kaiserslautern als Ballett aufgeführt und von Herbert Willi als Oper vertont.

Johannes Elias Alder wird Anfang des 19. Jahrhundert in ein kleines Dorf hineingeboren, dessen Bewohner seit vielen Jahren nur zweierlei Nachnamen aufweisen. Von seiner Mutter abgelehnt und die ersten Jahre im Zimmer eingesperrt, erlebt er im Alter von fünf Jahren innerhalb einer einzigen Nacht seine gesamte Pubertät: Seine zunächst gläserne Stimme wandelt sich zu einer Bassstimme, die Augen beginnen gelb zu leuchten, doch vor allen Dingen entwickelt sich in dieser Nacht sein übernatürlich feines Gehör sowie eine übermenschliche Gabe für Musik. Von diesem Zeitpunkt an ist er besessen von der Liebe zu seiner noch nicht geborenen Cousine, deren Herzschlag er schon vernommen hat. Jahre später beschliesst er nicht mehr zu schlafen, denn wer liebt, schläft nicht.
Freitag, 15.1.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Feigenwinter 3 – Jazz mit Pop Appeal
Wolfgang Zwiauer (b),  Arno Troxler (dr) und Hans Feigenwinter (p).
Feigenwinter 3 – Jazz mit Pop Appeal
Hans Feigenwinter und sein neues Trio spielen Eigenkompositionen des Bandleaders: Sie schaffen den Spagat, anspruchsvolle Instrumentaljazz-sounds zu kreieren, welche aber auch das Zeug zu einem Ohrwurm haben.

Hans Feigenwinter ist einer der vielseitigsten Schweizer Jazzpianisten unserer Zeit und begeistert sein Publikum (und seine Mitmusiker) immer wieder mit neuen Ideen und Ansätzen.

In den letzten zehn Jahren sind, wie er sagt, Mehrstimmigkeit und Texturen für ihn zunehmend wichtig geworden, und gemeinsam mit Wolfgang Zwiauer und Arno Troxler, die beide orchestrale Spieler sind, entdeckte er, dass sich das gewünschte weiträumige Klangbild auch in einer Kleinstformation realisieren lässt. Dabei greifen die drei Parteien ineinander, lösen sich mitunter im Gesamtklang der Kompositionen auf, die den Charakter des Stücks klar bestimmen, aber genau deshalb jedem der drei Musiker ein grosses freies Feld für Improvisation eröffnen.

Das Trio, das 2008 debütierte, veröffentlicht 2009 seine erste CD „white cube“ bei Universal und stellt uns deren Melodien vor. Das Resultat der bewährten und gegenseitig aufbauenden Zusammenarbeit zwischen dem Pianisten Hans Feigenwinter, dem Bassisten Wolfgang Zwiauer und mit dem „Poet am Schlagzeug“ Arno Troxler wird für Faszination und Spannung sorgen.

Feigenwinter schafft den Spagat, anspruchsvolle Instrumentaljazz-sounds zu kreieren, welche aber auch das Zeug zu einem Ohrwurm haben. Radio Kiosk DRS
Weitere Informationen:
www.hansfeigenwinter.ch
Sonntag, 17.1.2010
16.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene:
Fr. 26.– / Fr. 17.–

Abonnement für alle 5 Veranstaltungen der "WINTERGÄSTE 2010":
Fr. 88.– / Fr. 60.–
 
WINTERGÄSTE 2010 zu Gast in der Kulturscheune mit "Musik ist (k)ein Argument"

Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper
Mit David Wohnlich, Vincent Leittersdorf und Simon Grossenbacher
Realisation: Eva Tschui-Henzlovà

Eine Produktion von kulturelles.bl und Burghof Lörrach
Produktionsleitung: Niggi Ullrich
WINTERGÄSTE 2010: Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper
"Ich bin Verdi und du bist Wagner."

Franz Werfel
(Geboren 1890 in Prag, gestorben 1945 in Beverly Hills)


Werfel, der einer böhmisch-jüdischen Fabrikantenfamilie entstammte, fand früh Kontakt zum prominenten Prager Schriftstellerkreis um Max Brod, Franz Kafka, Egon Erwin Kisch u.a. Nach sporadischem Studium und Abbruch einer Kaufmannslehre ging Werfel 1912 nach Leipzig und wurde Lektor im Kurt Wolff Verlag. Mit seiner Lyrik wurde Werfel zu einem Hauptvertreter des enthusiastischen Frühexpressionismus. Von seinem Gedicht «An den Leser» leitet sich die Bezeichnung «O-Mensch-Dichtung» her («Mein einziger Wunsch ist, dir, o Mensch, verwandt zu sein!»). 1915 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Mitten im Krieg veröffentlichte Kurt Wolff Werfels pazifistische Bearbeitung der Tragödie «Die Troerinnen» von Euripides, die 1916 in Berlin zur Uraufführung kam. 1918 liess sich Werfel in Wien als freier Schriftsteller nieder. 1929 heiratete er Alma Mahler, die Witwe des Komponisten Gustav Mahler. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, die seinen Ausschluss aus der Preussischen Akademie der Künste und das Verbot seiner Werke zur Folge hatte, lebte Werfel in Italien. Nach dem ‹Anschluss› Österreichs emigrierte er mit seiner Frau nach Frankreich und 1940 in die USA. 1945 starb er im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt.

Seine Werke: «Der Gerichtstag» (1919), «Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig» (1920), «Verdi. Roman der Oper» (1924), «Der Abituriententag» (1928), «Barbara oder die Frömmigkeit» (1929), «Die vierzig Tage des Musa Dagh» (1933), «Höret die Stimme» (1937), «Der veruntreute Himmel» (1940), «Das Lied von Bernadette» (1941), «Jacobowsky und der Oberst» (1942)

Werfel war ein Musikliebhaber und ein Bewunderer von Giuseppe Verdi. Als er 1924 seinen «Verdi» herausbrachte, hatte er seine expressionistische Phase hinter sich.

1883 besucht Giuseppe Verdi Venedig, wo sich gerade sein künstlerischer Widersacher, der selbstbewusste Richard Wagner aufhält. Seit 10 Jahren befindet sich Verdi schon in einer Schaffenskrise, denn seit Wagner mit seinem neuartigen Musiktheater stürmischen Beifall erntet, fühlt sich der Maestro als Vertreter eines überholten Musikstils.
Freitag, 22.1.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Cléber Alves Quarteto – Lyrischer Jazz aus Brasilien
Cléber Alves (ts, ss), Ricardo Fiúza (p), Stephan Kurmann (b) und André "Limão" Queiroz (dr)
Cléber Alves Quarteto – Lyrischer Jazz aus Brasilien
In einem charaktervollen, filigranen und doch machtvollen Klangbild verwebt Cléber Alves die vielen Elemente brasilianischer Tradition.

Der wie seine Mitmusiker Ricardo Fiúza und André Queiroz in Belo Horizonte lebende Saxophonist führt in seinen eigenen Kompositionen nicht nur seinen grossen melodischen Einfallsreichtum, sondern auch die für seine Heimatstadt typische Liebe zu ausgeprägter Harmonie brillant ins Feld.

Das Resultat sind Raum bietende, spielerisch fliessende, intelligent konzipierte und spannende Melodien, die - meist von sanfter Lyrik getragen – von vier Könnern mit grösster Sensibilität, verinnerlichtem Verständnis und begeisterndem Feu sacré intoniert werden.

In einem charaktervollen, filigranen und doch machtvollen Klangbild verwebt Cléber Alves die vielen Elemente brasilianischer Tradition. Er präsentiert in seinen Konzerten einen breiten Querschnitt brasilianischer Musik, darunter auch Eigenkompositionen, die verschiedene musikalische Perspektiven Brasiliens aufzeigen. Während Brasiliens musikalische Exportschlager wie Samba und Bossa Nova bestens bekannt sind, bringt das Ensemble auch Rhythmen zu Gehör die hierzulande eher Insidern ein Begriff sind: Maracatu, Baiao, Frevo, Partido Alto, und Choro beispielsweise.

Die pulsierende Energie südamerikanischer Musik strahlen sie alle aus!

2005 veröffentlichte das Quartett seine neue, zweite CD `Revinda´ und stellte sie in einer Brasilientournée 2006 in Städten wie Belo Horizonte, Rio de Janeiro und Sao Paulo dem brasilianischen Publikum vor (special guests unter anderem Toninho Horta, Nivaldo Ornelas, Juarez Moreira, Marcus Nimrichter). Diese CD wurde als “beste Instrumental-CD des Jahres 2006 aus Minas Gerais” ausgezeichnet. Eine dritte CD Produktion ist in Vorbereitung, man darf gespannt sein!
Weitere Informationen:
www.myspace.com/cleberalves
Sonntag, 24.1.2010
16.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene:
Fr. 26.– / Fr. 17.–

Abonnement für alle 5 Veranstaltungen der "WINTERGÄSTE 2010":
Fr. 88.– / Fr. 60.–
 
WINTERGÄSTE 2010 zu Gast in der Kulturscheune mit "Musik ist (k)ein Argument"

Nick Hornby: 31 Songs
Mit Stefan Saborowski
Realisation: Marion Schmidt-Kumke

Eine Produktion von kulturelles.bl und Burghof Lörrach
Produktionsleitung: Niggi Ullrich
WINTERGÄSTE 2010: Nick Hornby: 31 Songs
"Ich wollte in erster Linie darüber schreiben, was in diesen Stücken steckt, das mich dazu gebracht hat, sie zu lieben, nicht darüber, was ich in diese Songs hineingehört habe. Dieses Buch setzt nicht voraus, dass Sie und ich exakt dasselbe heraushören; mit anderen Worten, es geht nicht um Musikkritik."

Nick Hornby
(Geboren 1957 in Redhill/Grossbritannien)


Hornby studierte Anglistik an der Universität Cambridge. Bereits während seiner Studienzeit schrieb er Bühnen-, Fernseh- und Hörspiele, widmete sich jedoch erst 1992 ganz dem Schreiben. Zuvor war er als Englischlehrer, unter anderem für Immigranten, tätig. Einer breiteren Leserschaft bekannt wurde er mit seiner Kurzgeschichten-Sammlung «Speaking with the Angel» und dem Roman «How to be good». Den Verkaufserlös spendete er der Organisation «Tree House», die eine Schule für autistische Kinder betreibt, an der auch Hornbys Sohn lernt.

Neben Prosa schrieb Hornby für diverse Magazine und Zeitungen. Heute ist er auch als Popmusikkritiker tätig. Seine Bücher sind geprägt von einer Aus- einandersetzung mit den scheinbaren Nichtigkeiten des Alltags und tragen mitunter auch autobiografische Züge. Bereits in seinem zweiten Roman «High Fidelity» steht seine Vorliebe zur Musik im Vordergrund.

«31 Songs», 2003 erschienen, ist eine Sammlung von Essays über Hornbys Lieblingssongs. Mit der britischen Lakonie und mit viel Selbstironie erzählt der Autor anhand einzelner Stücke über sein Leben, seine Scheidung, seinen autistischen Sohn und vor allem über die Liebe zum Pop. Dabei betont er gleich am Anfang, dass die Bezeichnung «Pop» in dem Buch auch Rock, Soul und Reggae umfasst. Neben bekannten Grössen wie Bob Dylan und Led Zeppelin finden auch ganz neue Musiker Beachtung, so dass das Buch nicht Gefahr läuft, nostalgisch zu klingen.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen «Fever Pitch», «High Fidelity» und «About a Boy», die allesamt auch verfilmt wurden, sowie «Mein Leben als Leser», «All you can read», «Slam» und «Juliet, Naked».
Sonntag, 31.1.2010
16.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene:
Fr. 26.– / Fr. 17.–

Abonnement für alle 5 Veranstaltungen der "WINTERGÄSTE 2010":
Fr. 88.– / Fr. 60.–
 
WINTERGÄSTE 2010 zu Gast in der Kulturscheune mit "Musik ist (k)ein Argument"

Patrick Süskind: Der Kontrabass
Den Monolog eines Musikers über Musik und das Leben spielt Urs Bihler
Realisation: Eva Tschui-Henzlovà

Eine Produktion von kulturelles.bl und Burghof Lörrach
Produktionsleitung: Niggi Ullrich
WINTERGÄSTE 2010: Patrick Süskind: Der Kontrabass
«‹Das Denken›, sagt ein Freund von mir – er studiert seit 22 Jahren Philosophie – ‹Das Denken ist eine zu schwierige Sache, als dass jedermann darin herumdilettieren dürfte.› Er – mein Freund –würde sich auch nicht hinsetzen und die Hammerklaviersonate herunterspielen. Weil er das nicht kann. Aber jedermann glaubt, dass er denken kann, und denkt zügellos drauflos, das ist der grosse Fehler heutzutage, sagt mein Freund, und darum passieren diese Katastrophen, an denen wir noch zugrunde gehen werden, alle miteinander.»

Patrick Süskind
(Geboren 1949 in Ambach/Starnberger See)


Patrick Süskind, der als Dramatiker, Prosaschriftsteller, Hörspiel- und Drehbuchautor gleichermassen erfolgreich ist, wuchs in dem kleinen bayerischen Dorf Holzhausen auf.

Nach Gymnasium und Zivildienst studierte Süskind von 1968–1974 in München Geschichte. Um seine Französisch-Kenntnisse zu verbessern verbrachte er zwei Semester in Aix-en-Provence.

Danach lebte er von Gelegenheitsjobs und schrieb kleinere Prosastücke, welche aber nicht veröffentlicht wurden. 1980 schrieb er, obwohl er selber kein Kontrabass, sondern Klavier spielt, den einaktigen Monolog «Der Kontrabass» und damit, «was noch kein Komponist komponiert hat, nämlich ein abendfüllendes Werk für einen Kontrabassspieler». Nach der Uraufführung im Münchner Cuviliéstheater 1981 war es in der Spielzeit 1984/85 das meistgespielte Stück im deutschsprachigen Raum. Auch Süskinds erster Roman «Das Parfum» (1985) wurde zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Romanen des letzten Jahrhunderts.

Süskind verweigert sich in hohem Masse den Erwartungen des Literaturbetriebs. Er gibt kaum Interviews, tritt in der Öffentlichkeit nicht auf und hat auch schon verschiedene Auszeichnungen abgelehnt, so den Tukan-Preis (1987) und den FAZ-Literaturpreis sowie den französischen Preis für das beste Debüt (1986). Zur Weltpremiere der Verfilmung seines Romans «Das Parfum» am 7. September 2006 in München erschien er ebenfalls nicht.

Andere Werke: «Die Taube» (1987), «Die Geschichte von Herrn Sommer» (1991), Drehbücher zu den Fernsehserien «Kir Royal» und «Monaco Franze».
Sonntag, 7.2.2010
16.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene:
Fr. 26.– / Fr. 17.–

Abonnement für alle 5 Veranstaltungen der "WINTERGÄSTE 2010":
Fr. 88.– / Fr. 60.–
 
WINTERGÄSTE 2010 zu Gast in der Kulturscheune mit "Musik ist (k)ein Argument"

Stefan Zweig: Händels grosses Halleluja
Peter Bichsel: Möchten Sie Mozart gewesen sein?
Mit Niggi Ullrich und Hans-Jürg Müller
Realisation: Marion Schmidt-Kumke

Eine Produktion von kulturelles.bl und Burghof Lörrach
Produktionsleitung: Niggi Ullrich
WINTERGÄSTE 2010: Stefan Zweig: Händels grosses Halleluja, Peter Bichsel: Möchten Sie Mozart gewesen sein?
«Die Geschichte eines Meisterwerkes»

Stefan Zweig
(Geboren 1881 in Wien, gestorben 1942 in Petropolis/Brasilien)


Zweig wurde als Sohn eines reichen jüdischen Textilfabrikanten geboren. Er studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie. Seine ersten literarischen Achtungserfolge erzielte er mit Gedichten und Dramen, wirklich erfolgreich wurde er aber erst mit seinen Erzählungen. Der Kosmopolit Zweig, der Reisen durch die ganze Welt unternahm, stand mit zahlreichen Persönlichkeiten seiner Zeit in enger und freundschaftlicher Beziehung. Erschütternde Erlebnisse im Ersten Weltkrieg machten ihn zu einem konsequenten Pazifisten. Nach der Machtübernahme Hitlers wanderte er über England nach Brasilien aus, wo er sich 1942 (gemeinsam mit seiner Frau) das Leben nahm. Seine Werke: «Brennendes Geheimnis» (1911), «Angst» (1920), «Sternstunden der Menschheit» (1927), «Joseph Fouché» (1929), «Ungeduld des Herzens» (1939), «Die Welt von Gestern» (1941), «Schachnovelle» (1942)


«Eine musikalische Meditation zur Credo-Messe»

Peter Bichsel
(Geboren 1935 in Luzern)


Peter Bichsel wuchs als Sohn eines Handwerkers zunächst in Luzern, ab 1941 in Olten auf. Nach dem Studium am Lehrerseminar in Solothurn unterrichtete er dort bis 1968 als Primarlehrer. Zwischen 1974 und 1981 war er als persönlicher Berater für Bundesrat Willi Ritschard tätig. Peter Bichsel nahm Anfang der 1960er Jahre die Gattung der Kalendergeschichte wieder auf. Mit seinen Kurzgeschichten «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennen lernen» (1964) wurde er schlagartig bekannt. Ein Jahr später erhielt er den Literaturpreis der Gruppe 47. Seine minimalistische Kurzprosa fand schnell internationale Anerkennung. Seine Werke u.a.: «Kindergeschichten», «Des Schweizers Schweiz», «Stockwerke», «Der Busant», «Im Gegenteil», «Zur Stadt Paris», «Ein Tisch ist ein Tisch», «Cherubin Hammer und Cherubin Hammer» sowie zahlreiche Kolumnen und Beiträge für das Radio DRS und SF.
Dienstag, 9.2.2010
Mittwoch, 10.2.2010
Freitag, 12.2.2010
Samstag, 13.2.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Flintebutzerli 2/10
Die Baselbieter Vorfasnachtsveranstaltung der leisen Töne

Franziska Badertscher, Daniel Grieder, Claude Jaquiéry, Edy Riesen und David Wohnlich.
Flintebutzerli 2/10
Es war ein Wagnis letztes Jahr. Wir wollten den bekannten Vorfasnachtsveranstaltungen ein stilles, poetisches, leises Gegenüber präsentieren. Wir nannten es „Flintebutzerli“. Auf die Idee, es „Flintebutzerli 1“ zu nennen, ist niemand gekommen.

Wir hatten Angst, dass kein Mensch uns lustig oder auch nur unterhaltend finden würde. Wir staunten über den Erfolg. Über die vielen begeisterten Zuschauerreaktionen. Sie liessen es ganz und gar undenkbar erscheinen, das kleine Projekt nicht weiterzuführen.

Nun gibt es also ein „Flintebutzerli 2“. Wir bleiben leise. Wir denken nach und produzieren. Wir können das letzte Jahr nicht wiederholen, wir müssen das neue gestalten. Schon wieder ein Wagnis. Mal hören und sehen.
Samstag, 6.3.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Nat Su Quartet – Latin Jazz / World Music
Nat Su (altosax), Roberto Tarenzi (piano), Stephan Kurmann (bass) und Norbert Pfammatter (drums)
Nat Su Quartet – Latin Jazz / World Music
Der Name Nat Su steht nicht nur in der Schweiz seit vielen Jahren für ebenso komplexen wie transparenten, intelligent-feinsinnigen und in jeder Hinsicht atemberaubend schönen Jazz.

Der Beginn seiner Karriere war durch den Cool Jazz und Lee Konitz (mit dem er auch zusammenarbeitete) geprägt. Als Saxophon-Lehrer an der Musikhochschule Luzern tätig, nahm er vor vier Jahren ein volles Jahr Auszeit, um in New York bei David Liebman Stunden zu nehmen.

Zurückgekehrt ist ein noch reiferer Musiker Nat Su, der sich hörbar in jeder Hinsicht positiv weiter entwickelt und eine noch eigenständigere, charaktervollere Sprache gefunden hat, die in seinen neueren Kompositionen machtvoll zum Ausdruck kommt. Sein Spiel und seine Stücke haben nochmals an Reiz zugelegt, atmen seinen ausgeprägten Sinn für Ästhetik und seine Fähigkeit zur Verinnerlichung seiner Aussagen noch stärker als zuvor.

Mit dem herausragenden Mailänder Pianisten Roberto Tarenzi, dem Bassisten Stephan Kurmann und dem Schlagzeuger Norbert Pfammatter hat sich Nat Su ideale Weggefährten ausgesucht für sein Quartet.
Weitere Informationen:
de.wikipedia.org/wiki/Nat_Su
Samstag, 13.3.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Siawaloma – CD-Taufe
Lisette Spinnler (voc), Alex Hendriksen (ts, fl), Colin Vallon (p), Patrice Moret (b) und Michi Stulz (dr)
Siawaloma – CD-Taufe
Präsentation und Taufe der neuen CD des Quintettes Siawaloma um die charismatische Sängerin Lisette Spinnler.

Siawaloma ist das Quintet der Jazzvocalistin Lisette Spinnler. Das gemeinschaftliche Musizieren und Improvisieren, das kollektive Entstehen der Musik in Jetzt-Zeit ist von zentraler Bedeutung dieser Formation.

„Siawaloma“ ist ein Ausdruck aus Burkina Faso und bedeutet Gemeinschaft. Lisette Spinnler meint dazu: „Ich habe in Burkina Faso ein paar Wochen in einer Musikgruppe verbracht: Den ganzen Tag wird musiziert, getanzt oder gemeinsam gegessen, die Menschen haben weder einen anderen Beruf noch Arbeit. Alle sind aufeinander angewiesen, weshalb hier das Gemeinschaftsgefühl so gross ist.“

Für Lisette wurde „Siawaloma“ Programm, das sie mit den herausragenden Musikern ihres Quartetts – Colin Vallon (Piano), Alex Hendriksen (Saxofone), Patrice Moret (Bass) und Michi Stulz (Drums) – auch lebt. „Jeder bringt eine hohe Sensibilität für die im Kollektiv entstehende Musik mit“, sagt Lisette. Ihre Markenzeichen sind ihr Scat und ihre Fantasiesprachen, ganz besonders aber die Fähigkeit, ihre Stimme als gleichberechtigtes Instrument in der Gruppe einzubringen. Hier steht nicht die Sängerin, die von einer Band begleitet wird, sondern die Improvisatorin, die gemeinsam mit drei Improvisatoren die Musik unmittelbar entstehen lässt und entwickelt.

Lisette Spinnler brachte mit ihrem Quintett Siawaloma zwar afrikanisch getönte Passagen auf die Bühne, spannte den Bogen jedoch viel weiter. Die grösste Trumpfkarte der quirligen Frau mit der wendigen, klaren Stimme ist ihr Vermögen, ungewöhnlichen Scatgesang zu zaubern. Verspielt produziert sie Vokallinien in einer scheinbar imaginären Sprache, untermalt sie mit flatternder Hand, gleitet aber auch ins Gesprochene rüber, haucht, schnalzt. Stefan Franzen, Basler Zeitung, Mai 2009
Weitere Informationen:
www.lisettespinnler.com
Freitag, 26.3.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Netzer & Scheytt - Oldtime Blues & Boogie
Ignaz Netzer (g, blues harp, voc) und Thomas Scheytt (p).
Netzer & Scheytt - Oldtime Blues & Boogie
Die beiden Musiker zelebrieren hinreissend Blues und Boogie in der Tradition der Gitarren/Piano-Blues-Duos der Jahre 1920/1930. Das 1986 gegründete Duo gilt für viele als eine der "authentischsten" und "innovativsten" Bluesformationen diesseits des Atlantiks, wie auch als die führende deutsche Formation des klassischen akustischen Blues.

Während sich die meisten Blues-Bands am "elektrifizierten" Chicago-Blues orientieren, gibt es nur ganz wenige Formationen, die in die Tradition des Vorkriegsblues zurückführen, als die Gitarre noch "unplugged" gespielt wurde und dem Piano eine grosse Rolle zukam. Diese fast vergessene wie auch höchst kreative Epoche der Bluesgeschichte hat das Duo Netzer & Scheytt mit grossem Erfolg zu neuem Leben erweckt und einem breiten Publikum in vielen Ländern Europas zugänglich gemacht.

Ignaz Netzer ist ein Virtuose an der Gitarre, besonders bemerkenswert ist seine Slide-Technik, mit der er bisher nicht gehörte Töne erzeugt. Er beherrscht die Blues Harp gleichermassen und ist ein ausgezeichneter Sänger. Ein Musikkritiker schrieb über ihn: "Obelix badete seinerzeit im Zaubertrank, Ignaz Netzer scheint mit dem Wasser des Mississippi getauft".

Der Pianist Thomas Scheytt versteht es, ebenso einfühlsam zu begleiten wie mit rasanten Soli das Publikum zu begeistern. Der als "Boogie- und Bluespianist der Extraklasse" und "Piano-Wunder" von der Presse gelobte Musiker hat sich auch einen Namen als Solist und mit seinem Trio Boogie Connection gemacht.
Weitere Informationen:
www.bluesandboogie.de
Donnerstag, 22.4.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
"Gländ" - Neue alpine Musik
Barbara Schirmer (Hackbrett) und Christian Zehnder (Stimme, Jodel, Obertongesang und Bandoneon).
Gländ - Neue alpine Musik
Barbara Schirmer und Christian Zehnder setzen Klänge frei, die an flüchtige Windspiele erinnern, welche um die Wohnsilos pfeifen, an das Echo von quietschenden Zügen in fernen Tälern oder an das Zittern von Gläsern im Schrank beim Herunterdonnern von Lawinen an nahen Berghängen.

Es ist eine leise Klangarchitektur, die sie in ihrem ersten gemeinsamen Projekt "Gländ" entwerfen. Eine Musik aus Hackbrettspiel, Jodel, Obertongesang und Bandoneon, die auf einem Grenzpfad des Alpenkamms ebenso zuhause ist wie in einem Industrieviertel.

Barbara Schirmer und Christian Zehnder (Stimmhorn / Kraah) gehören zu den wichtigsten Vertretern einer "neuen alpinen Musik". Als Instrumentalisten haben sie in den letzten Jahren eine ganz persönliche Klangarchitektur aus dem Begriff "Volksmusik" entwickelt und sich damit weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Freitag, 30.4.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Martin Lechner & Group - Jazz and Soul
Martin Lechner (voc), Dave Feusi (saxes), Oliver Keller (g), Roland Köppel (keys), Patrick Sommer (b) und Andy Schnyder (dr).
Martin Lechner & Group - Jazz and Soul
Martin Lechner hat das überragende Talent einer grossen Stimme als Geschenk erhalten. Er geht mit diesem Geschenk so souverän und vergnügt um, als wenn er sein ganzes Leben lang nur gesungen hätte.

Die sympathisch lockere Art von Martin Lechner lässt die Musik auf eine beseelte Weise atmen, die an Nat King Cole, Frank Sinatra oder Marvin Gaye erinnert. Das Timbre seiner Stimme, seine Phrasierung und Interpretationskraft sind beeindruckend.

Martin Lechner singt Songs im Stile der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts, z.B. Songs von Nat King Cole, aber auch neue Kompositionen wie ''Valerie'' von Amy Winehouse, die als Swingversionen gespielt werden.
Weitere Informationen:
www.myspace.com/lechnermartin
Freitag, 7.5.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.–
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.–
 
Aliéksey Vianna Trio - Brazilian Guitar Night
Aliéksey Vianna (g), Stephan Kurmann (b) und Mauro Martins (dr).
Aliéksey Vianna Trio - Brazilian Guitar Night
Aliéksey Vianna ist ein Gitarrist, der immer wieder die Grenzen zwischen verschiedenen Musikstilen auslotet und überschreitet. So fühlt er sich gleichermassen in seinem Element ob er klassische Gitarren-Soli und Konzerte, kammermusikalische Werke, Jazz oder Brasilianische Musik spielt.

Geboren und aufgewachsen ist Aliéksey Vianna in Belo Horizonte (Brasilien). Er studierte erfolgreich Musik am San Francisco Conservatory of Music. Aliéksey hat schon in über 30 Ländern quer durch Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und dem Mittleren Osten gespielt. Er hat dabei mit den verschiedensten, weltbekannten Musikern zusammengearbeitet, wie zum Beispiel dem legendären Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez, dem mehrfachen Grammy Gewinner Paul McCandless, dem Schlagzeuger Peter Erskine von "Weather Reports" oder dem amerikanischen Geigen-Virtuosen Tracy Silverman.

Das Konzert in der Kulturscheune bestreitet Aliéksey Vianna mit seinem Trio, d.h. mit dem in Basel wohnhaften Bassisten Stephan Kurmann und dem Brasilianer Mauro Martins (Schlagzeug). Gespielt werden Werke der grossen brasilianischen Komponisten Garoto, Jobim und Gismonti sowie der Jazz-Grössen Bill Evans und Ralph Towner.
Weitere Informationen:
www.aliekseyvianna.com
Freitag, 10.9.2010
19.30, 20.30 und 21.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Wiesner/Buser – Musik mit Saiten und Platten
Urs Wiesner (Vibraphon) und André Buser (E-bass)
Wiesner/Buser – Musik mit Saiten und Platten

Saison-Eröffnung der 9. Konzert-Saison in der Kulturscheune

Die Vertrautheit im Zusammenspiel, über mehr als ein Jahrzehnt gewachsen, lässt federleichte Blüten enstehen. Humor und Freude am Selbstvergessen wollen immer in Griffweite dieses Duos bleiben.

Zuhause in den verschiedensten musikalischen Welten, von Europa über Kuba bis Asien (kein Werbegag!), entstehen groovige und klangsinnliche „Improvisations-Anstösse“ für Vibraphon und E-bass, vorwiegend Eigenkompositionen aus der besonderen Besetzung heraus geboren. Das starke Gravitationszentrum von Jazz und Fusion erlaubt den beiden Musikern sich auch mal an die Ränder dieses Sonnensysthems treiben zu lassen.

Vibraphon und E-bass zusammen ergänzen sich zu einem Kleinstorchester mit allen Registern. Auch die Perkussion wird darin wirksam. Besonders die Flageoletttöne der Basssaiten verbinden sich aufs Wunderbarste mit dem eindringlichen Sound der Metallplatten.

André Buser (Dozent Musikhochschule BS) und Urs Wiesner (Dozent Musikhochschulen BS und ZH), spielten und spielten neben dem Duoprojekt auch im Quartett POAT und im Trio Günther Wehinger zusammen. Beide sind in Sissach BL in der Nachbarschaft aufgewachsen.
Urs Wiesner: „Mein Vater Toni war Organist. Ihm verdanke ich die immer noch wachsenden Liebe zu fliessender Musik (Bach) und zu choralischen Harmonien. André‘s Vater verdanke ich mein erstes Zusammentreffen mit Afrikanern. Dies alles war prägend für meine Jazzmusiker-Berufung.“

Klangsensibilität, improvisatorische Fabulierlust und Groove sind die Geister die Wiesner/Buser riefen. Geraten Sie bitte nicht in Zauber-Haft! Zauber hofft!

Hat der alte Hexenmeister Garry Burdon oder Joe Zawinul
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
(beihnahe Johann Wolfgang von Goethe)

Eine gemeinsame Veranstaltung zur Saison-Eröffnung mit Dichter- und Stadtmuseum Liestal und Theater Palazzo zu „RegioArt in Wort und Ton“.

„Dichtermuseum“:
Dicht, Dichter, am Dichtesten: Slam Poetry mit Daniela Dill und Simon Chen.

„Theater Palazzo“:
Phantasiegeschichten von und mit Maria Thorgevsky und Dan Wiener.
Siehe auch: www.wiener.ch

Eine Eintrittskarte für drei Veranstaltungen!>

Weitere Informationen:
www.urswiesner.ch www.andrebuser.com
Samstag, 18.9.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
„Changes“ – The Song is You
La Velle (voc), Thomas Dobler (vib), Françis Coletta (g), Reggie Johnson (b) und Sangoma Everett (dr).
„Changes“ – The Song is You

Freuen Sie sich auf swingende Lebensfreude die ins Ohr geht und Gefühl und Körper ansteckt mit fünf Koryphäen der europäischen und amerikanischen Jazzszene.

Die Sängerin La Velle ist nicht nur eine hervorragende Sängerin mit einem Stimmumfang von fast 4 Oktaven. Sie ist vor allem auch eine humorvolle „Entertainerin“, die niemanden unberührt lässt. Im Chicago der späten 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts in eine Musikerfamilie geboren, absolvierte sie ihre Ausbildung an der Julliard School in New York. Anschliessend sang sie an den grössten Opernhäusern der Welt, wie der Metropolitan Opera in New York und der Scala in Mailand. Als Jazzsängerin arbeitete sie mit Ray Charles, Lionel Hampton, Sammie Davis Jr. und vielen mehr.

Der Zürcher Vibraphonist Thomas Dobler und der aus Marseille stammende Gitarrist Françis Coletta gehören zu den virtuosesten und umtriebigsten Jazzmusikern Europas, die über eine unglaubliche Palette an Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten verfügen. Ihre Freundschaft und die zahlreichen gemeinsamen Konzerte liessen sie zu einem hervorragend eingespielten Duo verschmelzen.

Reggie Johnson und Sangoma Everett bilden eine perfekte „Rhythm Section“, die als Begleiter von Dizzy Gillespie, Sonny Rollins, Keith Jarrett, Art Blakey, Carmen McRae, Phil Woods, Clark Terry und vielen anderen Jazzgeschichte geschrieben hat.

Die Band „Changes“ widmet sich den grössten Komponisten des New Yorker Broadways der Jahre 1920 bis 1940: Bekannte und unbekannte „Songs“ aus der Feder von Jerome Kern, Oscar Hammerstein, Rodgers & Hart und George Gershwin. Dabei gibt es auch einige wunderbare Melodien wiederzuentdecken. Denn obwohl diese „Songs“ oft als Essenz des Jazz bezeichnet werden, geriet dieses fantastische Repertoire in den letzten Jahrzehnten – von vielen zeitgenössischen Jazzmusikern sträflich vernachlässigt­ – etwas in Vergessenheit.

„Changes“ führt mit ihrer Liebe zum „Song“ den Jazz (zur Freude des Publikums) gewissermassen wieder an die Wurzeln heran.

Weitere Informationen:
www.myspace.com/thomasdobler
Sonntag, 17.10.2010
17.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
gli staccati ­­– Bläserquintett – „Bliibe gärn“
Fränzi Badertscher (Flöte), Ingo Baltzer (Oboe), Martin Frey (Klarinette) Johannes Jöhri (Fagott) und Hanspeter Lieberherr (Horn)
gli staccati ­­– Bläserquintett – „Bliibe gärn“

Ein Werkstattkonzert mit dem Bläserquintett gli staccati und dem Komponisten David Wohnlich.

Ein Programm voller Wärme und virtuoser Spielfreude mit Werken von Ferenc Farkas, Gwyn Parry-Jones und einer Uraufführung von David Wohnlich.

Bliibe gärn
Tradition ist der liebe Feind der Erstarrung
(Da Won Ling, 653-721)

Man bleibt gern. Gelegentlich wagt man Ausflüge, schweift in fremde Gefilde, hofft, sie zu eigenen machen zu können und fragt sich bisweilen, warum man das denn möchte.

Vielleicht deshalb, weil das "Hier", in dem man gern bleibt, auch nicht über alle Zweifel erhaben ist. Dann entdeckt man, dass das Gute, das man in der Fremde gelernt hat, eigenes Ungutes zu Hause ersetzen könnte. Es könnte das Bleiben beleben.

Das tun Komponisten, wenn sie sich auf tradierte Musik ihrer Region (manche nennen das "Volksmusik") beziehen. Sie wollen das Kunststück schaffen, ihre Heimat gleichzeitig zu lieben und aus ihrer Erstarrung zu wecken.

Die Heimat sollte es ihnen danken; oft tut sie das nur zögerlich. Viele Mitmenschen sind dankbar dafür, dass künstlich am Leben erhaltene Folklore ihnen in ihrem Lebensprojekt, sich zu verblöden, hilft. Das hat Künstlerinnen aller Zeiten nicht daran gehindert, freimütig mit der Tradition umzugehen. Lustvoll, heiter, engagiert schöpfen sie aus der Tradition, setzen sie dem aus, was sie in der Fremde erlebt haben. Dann schauen sie auf ihr Werk und sagen: Bliibe gärn.
 
David Wohnlich

Weitere Informationen:
www.badertscher.fr
Freitag, 22.10.2010
Samstag, 23.10.2010
je 20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Pepperongino – Blues, Jazz und Swing
Benefiz-Konzert zu Gunsten der Kulturscheune
Edy Riesen (voc, blues harp, perc), Hans Gino Suter (viol), Eric Vuille-Gautier (g, Bodhran), Heinz Widmer (g) und Matthias Zimmermann (b, voc)
Pepperongino – Blues, Jazz und Swing

Musik von Dublin bis Odessa, von Tarantella bis Tango, Urchiges und Eigengewächsiges aus den Alpen und dem Balkan – Blues, Jazz und Swing vom Feinsten.

Eigenwillige Arrangements mit einem gehörigen Schuss Improvisation, einer Prise Ironie und einigen Ueberraschungenl


Weitere Informationen:
www.pepperongino.ch
Freitag, 29.10.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Tobias Preisig – „Flowing Mood“
Tobias Preisig (viol), Stefan Rusconi (p), André Pousaz (b) und Michi Stulz (dr)
Tobias Preisig – „Flowing Mood“

Tobias Preisig, ein Geiger im Jazz, spielt mit seinem Quartett eine leidenschaftliche und melodienselige Musik, die zwischen Melancholie und Euphorie wechselt.

Es soll nach wie vor Leute geben, die der Meinung sind, die Geige habe im Jazz nicht viel verloren. Tobias Preisig widerlegt dieses Vorurteil spielend: In seinen Händen wird die Geige zu einem expressiven Jazzinstrument par excellence.

Zur optimalen Umsetzung seiner musikalischen Visionen hat Preisig eine Entourage aus lauter
Seelenverwandten zusammengestellt. Mit anderen Worten: Preisigs Quartett besteht aus Musikern, die keine Angst vor grossen Gefühlen haben, Gefühlsduselei aber wohlweislich vermeiden. Der Pianist Stefan Rusconi ist ein sublimer Klangfarbenmagier, der auf geradezu telepathische Weise mit Preisig harmoniert – gemeinsam finden sie für jedes Stück die passende Färbung. André Pousaz (Bass) und Michi Stulz (Schlagzeug) verpassen jedem Groove die richtige Schwingung: mal sanft pulsierend, mal geschmeidig-druckvoll vorwärts drängend.

Mit seinem Quartett hat Preisig einen flexiblen Klangkörper geformt, dessen beeindruckendes Ausdrucksspektrum von meditativer Ruhe bis zu explosiven Ausbrüchen reicht.

Diese Band hypnotisiert ihr Publikum nicht nur, manchmal zieht sie ihm auch den Boden unter den Füssen weg. Kurz: Die Musik von „Flowing Mood“ ist Nahrung für Körper und Seele, von der man kaum genug bekommen kann.


Weitere Informationen:
www.tobiaspreisig.com
Samstag, 13.11.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Shirley Grimes and Joe McHugh – Irish Traditional Quartet
Shirley Grimes (voc, g), Joe McHugh (Uilleann Pipes & Whistles), Wolfgang Zwiauer (b) and Veronika Stalder (violine, viola and voc).
Shirley Grimes and Joe McHugh – Irish Traditional Quartet

Authentische Irische Musik vom Feinsten ist angesagt, eine seltene Gelegenheit, die man nicht verpassen darf.

Die langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Shirley und Joe führte zu diesem musikalischen Ereignis. Die vier begnadeten Musikerinnen und Musiker bieten zusammen ein traumhaftes Spektakel an traditioneller Musik und Gesang aus Irland.

Joe McHugh (Uilleann Pipes & Whistles) gewann den Titel eines "All Ireland Champion" auf seinem Instrument. Joe besticht mit seiner ruhigen Art, aber auch mit seinem Können vor allem bei den schnellen Jigs und Reels.

Shirley Grimes (Gesang und Gitarre) wundervolle Stimme gehört inzwischen zweifelsohne zum Besten, was die Schweizer Musikwelt zu bieten hat. Shirley hat ein beinahe unerschöpfliches Repertoire an Liedern aus allen Regionen Irlands. Mit ihrer warmen und eindrücklichen Stimme besingt die in Bern lebende Irin Gefühle wie Hoffnung, Sehnsucht und Schmerz.

Wolfgang Zwiauer gilt als einer der komplettesten E-Bassisten der Schweiz und sorgt auf unvergleichliche Art für Erdung und Rhythmus. Er spielt seinen Bass mit ausserordentlicher Eleganz, seine Grooves schweben.

Veronika Stalder (Geige, Viola und Gesang), Sängerin und Multi-Talent aus Liestal, bereichert mit ihrer berührenden Stimme und ihrem feinfühligen Spiel die Musik in diesem Projekt.


Weitere Informationen:
www.shirleygrimes.com
www.joemchugh.net
Freitag, 19.11.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Jovino Santos Neto Trio
Jovino Santos Neto (p), Stephan Kurmann (b) und Mauro Martins (dr)
Jovino Santos Neto Trio

Wir freuen uns, mit dem Jovino Santos Neto Trio unser 200. Konzert in der Kulturscheune durchzuführen.

Jovino Santos Neto vereint mit eleganter Mühelosigkeit die schönsten Eigenschaften von Klassik, Jazz und brasilianischer Volksmusik. Der in Rio de Janeiro geborene Meisterpianist, Flötist, Komponist und Arrangeur Jovino Santos Neto ist einer der renommiertesten Musiker Brasiliens.

Nach einer 15-jährigen, fruchtbaren und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Jazz-Urgestein Hermeto Pascoal und einer beeindruckenden Karriere als Sideman unter anderem von Sergio Mendes unterrichtet er heute in Seattle an der Kunstakademie, gibt weltweit Konzerte und hält Vorträge und Workshops über brasilianische Musik. Mit seinem eigenen Ensemble war er drei Mal für den Grammy nominiert.

Jovino Santos Neto besticht durch ein bravouröses, energievolles, expressives Spiel und setzt seinen packenden Eigenkompositionen stilsichere Glanzpunkte auf.

Die Mitmusiker Stephan Kurmann und Mauro Martins bringen sich mit grossem Können und Sensibilität in die komplexe Klangwelt des Jovino Santos Neto ein.


Weitere Informationen:
www.jovisan.net
Freitag, 3.12.2010
19.00, 20.00 und 21.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 20.-
Jugendliche (bis 16 J.): Eintritt frei
 
Marianne Racine Quartet – „Jazz“
Marianne Racine (voc, p), Daniel Baschnagel (trp, flh), Patrick Sommer (b) und Pius Baschnagel (dr).
Marianne Racine Quartet –  „Jazz“

Die aus Schweden stammende und in Zürich lebende Sängerin und Pianistin Marianne Racine beschreibt ihr neues Projekt „JAZZ“ wie folgt: „Singen tue ich so lange ich denken kann – Klavierspielen fast ebenso. Und am liebsten gerade beides gleichzeitig. Darum jetzt neu: Die Sängerin Racine sowie die Pianistin Racine gründen eine Band.“

Weitere Bandmitglieder sind zwei Groover vom feinsten: Bassist Patrick Sommer und Pius Baschnagel am Schlagzeug. Der brilliante und lyrische Trompeter und Hornist Daniel Baschnagel ergänzt das Quartett.

Gespielt wird „straight ahead“ Vocal Jazz samt ein paar Eigenkompositionen. Balladen, Blues und Bossanova – alles frisch arrangiert und neu möbliert – werden mit Humor und gediegenem Handwerk serviert.

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Lichtblicke Kulturnacht Liestal“:
3 verschiedene Sets zu je 30 Minuten um 19.00, 20.00 und 21.00 Uhr
Vollständiges Programm der Kulturnacht 2010: www.liestalkultur.ch

Weitere Informationen:
www.racinevoc.ch
Donnerstag, 9.12.2010
Freitag, 10.12.2010
je 20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Nick Perrin Flamenco Jazz Quartet – Jazz und Tanz
Nick Perrin (g), Julia Stucki (Tanz), Marco Rohrbach (b, Cello) und Adrian Christen (perc).
Nick Perrin Flamenco Jazz Quartet – Jazz und Tanz

Wenn Stile mit Leichtigkeit fusionieren: Mit seinem durch Jazz und Latin geprägten instrumentalen Flamenco lässt das Nick Perrin Flamenco Jazz Quartet Musik und Tanz zu einem ganzheitlichen Erlebnis verschmelzen.

Nach dem erfolgreichen Auftritt in der Kulturscheune mit dem ersten Programm in der Saison 2008/09 kehrt das Quartett zurück mit seinem neuen Programm und präsentiert gleichzeitig seine erste CD (erschienen 2010 bei Sympa Music).

Die Tänzerin Julia Stucki zeigt ihre neusten Choreografien, in denen sie den Flamencotanz mit Elementen aus Jazztanz und Latin anreichert.

Das Nick Perrin Flamenco Jazz Quartet öffnet dem Zuhörer die Tür zu einer modernen, abwechslungs- und variantenreichen Klangwelt mit einer ebenso graziösen wie starken tänzerischen Interpretation. Ein absolutes Muss für Tanz- und Musikbegeisterte, die Lust haben auf etwas Anderes für Auge und Ohr, auf etwas, das auch nach Vorstellungsschluss noch lange nachklingt.


Weitere Informationen:
www.nickperrin.ch
www.juliastucki.ch
Samstag, 18.12.2010
20.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: Fr. 33.-
Jugendliche (bis 18 J.): Fr. 18.-
 
Bait Jaffe Klezmer Orchestra – „Zwiegespräche“
Sascha Schönhaus (s, cl), Andreas Wäldele (viol, man), Niculin Christen (p) und David Schönhaus (b).
Bait Jaffe Klezmer Orchestra – „Zwiegespräche“

Das Bait Jaffe Klezmer Orchestra wurde vor 17 Jahren durch Sascha und David Schönhaus gegründet. Die Formation ist heute eine der führenden europäischen Klezmerbands. Bait Jaffe spielt mit grossem Erfolg auf nationalen und internationalen Bühnen, ist gleichzeitig aber auch regional verwurzelt. Ausserhalb der Schweiz traten Bait Jaffe in den letzten Jahren unter anderem in Berlin, London, Seattle/Tacoma, Fürth und Bremen auf. Die Besetzung der Band ist seit 2008 gleich geblieben.

Im neuen Programm „Zwiegespräche“ werden Traditionen aufgegriffen und musikalische Brücken gebaut, deren Spannweiten nach 17 Jahren Bandgeschichte grösser werden. Fragmente von Jiddischen Liedern, die Ginda Levinson-Schönhaus, die Ur-Grossmutter von David und Sascha Schönhaus, in Russland und in Berlin gesungen hat, reichen den neuesten Kompositionen von Sascha Schönhaus die Hand.

So gelangt zum Beispiel das russische Volkslied „Praschajte gori i lesa“, das als Abschluss der dritten CD „Lechajim“ von David und Sascha im Duo aufgenommen, und von deren Grossmutter Feiga Schönhaus überliefert wurde, als „Feiga’s Nigun“ auf die neueste CD von Bait Jaffe. Dieses Mal mit neu komponierten Teilen von Sascha Schönhaus, die dem alten Lied eine neue Dimension verleihen und von den vier Musikern gemeinsam gespielt wird.

„Zwiegespräche“ ist bereits die fünfte CD von Bait Jaffe und erscheint offiziell am 27. Oktober 2010.


Weitere Informationen:
www.baitjaffe.ch
Vorverkauf:   Buchantiquariat "Poete-Näscht"
Rathausstrasse 30, 4410 Liestal
Tel 061 921 01 25

Oeffnungszeiten:
Di – Fr 13.30 – 18.30 Uhr
Sa und So 10.00 – 16.00 Uhr

oder über die Kulturscheune
Tel 061 923 19 92
www.kulturscheune.ch
Abendkasse:   jeweils eine Stunde vor Beginn des Konzertes
 
<TOP>